
Was sind die Aufgaben einer medizinischen Praxisassistentin? Allgemein gesagt ist sie für die Aufrechterhaltung des Praxisbetriebs verantwortlich. Das beinhaltet u.a. Laborarbeiten und Röntgen inklusive der dazugehörigen Qualitätssicherung, weiter Blutentnahmen, Injektionen, Bedienung des Empfangs, Korrespondenz, Mithilfe bei Eingriffen, allgemeine organisatorische Aufgaben wie Material- und Medikamentenbestellung sowie noch manche andere Arbeit.
Was sind die Voraussetzungen um diese Lehre zu absolvieren? Kontaktfreudigkeit, Belastbarkeit im oft hektischen Alltag, eine gute schulische Vorbildung sowie das vollendete 16. Altersjahr bei Lehrbeginn sind notwendig.
Bei Interesse an einer Lehre ist es sinnvoll eine Schnupperlehre zu absolvieren. So können sie erst abschätzen, ob Ihnen der Beruf bzw. die Arbeit gefällt und ob Sie sich für den Beruf eignen. Im Schnupperlehrverzeichnis des Amts für Berufsbildung BL finden sie Arztpraxen, die eine Schnupperlehre anbieten.
Sollten Sie jetzt tatsächlich überzeugt sein, eine Lehre als Praxisassistentin zu absolvieren, dann gilt es eine Lehrstelle in einer Praxis zu suchen. Ein Verzeichnis der offenen Stellen in BL finden Sie im Lehrstellenverzeichnis des Amts für Berufsbildung.
Die Lehre dauert 3 Jahre, davon werden etwa 1/3 in der Schule (Huber Widemann-Schule in Basel) und 2/3 im Lehrbetrieb absolviert.

Das Interesse, den Beruf zu erlernen, ist gross, doch leider sind immer noch zuwenig Arztpraxen bereit, eine Lehrtochter auszubilden! Ich wünsche mir, dass bald viele neue Lehrstellen geschaffen werden!
Die Praxisassistentin übernimmt vielfältige Aufgaben. Sie betreut die Patienten, bis sie untersucht werden, nimmt die Telefonanrufe entgegen und vereinbart Termine. Sie hat die Verantwortung zu tragen, dass genügend Medikamente und Mittel für verschiedene Untersuchungen vorhanden sind. Auch gehört zu der abwechslungsreichen Arbeit, Wunden zu verbinden, Spritzen zu verabreichen und im Labor Blut, Urin und Stuhl zu untersuchen.
Wie schön ist es doch, bei einem Eingriff dem Arzt zu assistieren und ihm die richtigen Instrumente und Materialien zu geben, Körperteile zu röntgen, damit der Arzt notwendige Massnahmen bei Krankheit oder auch Unfall treffen kann.
Wichtig ist für eine medizinische Praxisassistentin vor allem auch eine exakte und saubere Arbeitstechnik. Sie sollte ein kleines Organisationstalent sein und Freude daran haben, Menschen ihre Hilfe anzubieten.
Vielen Jugendlichen möchte ich den Beruf der medizinischen Praxisassistentin empfehlen, denn es werden immer mehr gut ausgebildete, verantwortungsbewusste Fachkräfte gesucht.
Tanja Ebneter, Birsfelden
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Die Synapse in neuem Kleid ist erschienen. Sie finden die erste Nummer hier.
Weiterhin steht der Synapse-Fortbildungskalender wie gewohnt zur Vefügung.
Medizinische Notfall-
versorgung Oberes Baselbiet
Neuordnung als Übersicht zum Ausdrucken
Initiative
"Ja zur Hausarztmedizin"
Die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeinmedizin hat eine Volksinitiative zur Förderung einer qualitativ hoch stehende und allen Menschen gleich zugängliche medizinische Versorgung durch Fachärzte der Hausarztmedizin lanciert.