
Pränataluntersuchungen, also Untersuchungen am ungeborenen Kind, werden teils vom kontrollierenden Arzt selbst durchgeführt oder einem Spezialisten zugewiesen, der über die nötige Technik und Erfahrung verfügt. Die Untersuchung findet hauptsächlich zwischen der 12. und 18. Schwangerschaftswoche statt. Eine Gewähr für ein gesundes Kind bietet die Pränataluntersuchung nicht.
Pränataluntersuchungen werden vorgenommen im Hinblick auf Missbildungen und Krankheitsveranlagungen, insbesondere um eine Schwangerschaft allenfalls noch abbrechen zu können. Die Untersuchungen werden aus Blut der Mutter oder Zellen des Kindes aus Plazenta oder Fruchtwasser durchgeführt. Ebenso gehört die Inspektion des Kindes mit dem Ultraschallbild dazu. Neben dem sog. Mongolismus sind es z.Zt. eher seltene Erkrankungen es Kindes, die so gefunden werden können.
Keine Mutter muss ihr Kind testen lassen.
Eine Untersuchung zur Geschlechtsbestimmung des Kindes wird von der Aerzteschaft und von den Labors abgelehnt, das sie häufig zum Abbruch einer Mädchenschwangerschaft missbraucht wird.
Am 17. Juni 2012 stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über die Managed-Care-Vorlage ab. Informieren Sie sich hier!
Fragen und Antworten
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