Kampagne

Das Parlament plant Gesetzesvorlagen, welche die Versorgung von Patientinnen und Patienten gefährden. Dagegen wehren sich zahlreiche kantonale Ärztegesellschaften mit einer politischen Kampagne – auch die Ärztegesellschaft Baselland. Der Fokus: Ärztinnen, Ärzte und ihre Patienten sind Verbündete. Gemeinsam sprechen sie aus, was sie vom Gesundheitswesen erwarten.

In immer kürzeren Abständen präsentieren Politiker und Ökonomen Vorschläge, um den Kostenanstieg im Gesundheitswesen zu dämpfen. Wir Ärztinnen und Ärzte sind uns bewusst, dass die wachsenden Ausgaben sowohl die privaten Haushalte als auch die Budgets der Kantone belasten. Doch wir akzeptieren keine Sparübungen auf Kosten der Patientinnen und Patienten und der Behandlungsqualität! Massnahmen, welche Leistungen rationieren und Ausgaben deckeln wollen, sind abzulehnen. Die Folge wäre eine Zwei-Klassen-Medizin, die gerade einkommensschwächere Haushalte unter zusätzlichen Druck setzen würde. Weitere Informationen und Dialoge finden Sie auf der Webseite Ärzte und Patienten – miteinander, füreinander.

Gemeinsam mit der MedGes Basel und dem VSAO Basel beteiligen wir uns an dieser Polit-Inserate-Kampagne. Diese Inserate werden in unterschiedlichen Printmedien gedruckt.

Wir stehen vor einem grundlegenden Wandel unseres Gesundheitssystems auf Kosten der Patientinnen und Patienten. Als Ärztinnen und Ärzte müssen wir uns mit aller Kraft gegen Massnahmen wehren, die eine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung zur Folge haben.

Wir rufen Sie eindringlich auf, sich mit Ihrer Praxis an der Kampagne zu beteiligen. Ganz nach dem Motto der Kampagne «Ärzte und Patienten – miteinander, füreinander». Untenstehend finden Sie die fünf Polit-Inserate zum Download, welche in den Printmedien publiziert werden. Drucken Sie sich die Inserate aus und hängen Sie diese in Ihrem Wartezimmer oder beim Empfang auf. Weitere Unterlagen und Argumente zur Kampagne erhalten Sie über: https://www.aerzte-und-patienten.ch/#aerzte-und-patienten.
Die Polit-Inserate werden von der breiten Öffentlichkeit gesehen und gelesen. Es ist ein erster wichtiger Schritt einer weiterführenden Kampagne zur Aufklärung der Bevölkerung.