Information zur verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchung

Sehr geehrte Frau Dr. Hänggi
Sehr geehrte Damen und Herren

Die Schweiz befindet sich in einer ausserordentlichen Lage. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) Bestimmungen für den Strassenverkehr verfügt. Die Motorfahrzeugkontrolle Basel-Landschaft (MFK) setzt diese unter anderem wie folgt um:

Verkehrsmedizinische Kontrolluntersuchung:

Die periodischen verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchungen für Personen über 75 Jahre und Inhaber von Berufskategorien sind momentan sistiert. Bei bereits versandten Aufgeboten wird die Frist bis zum 01. September 2020 verlängert.

Damit möglichst viele Ärzte diese Information erhalten, welche auch zur Entlastung beiträgt, bitten wir Sie dies dementsprechend weiterzuleiten.

Wir danken Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohl der gesamten Schweiz!

Beilage: covid-19_massnahmen im strassenverkehr.pdf

Freundliche Grüsse

Irene Lanz
Bereichsleiterin Führerzulassung

Kanton Basel-Landschaft
Sicherheitsdirektion
Motorfahrzeugkontrolle
Ergolzstrasse 1
CH-4414 Füllinsdorf

T  061 552 00 44
irene.lanz@bl.ch
www.mfk.bl.ch

 

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Neue Version vom BAG- Präzisierung Hypertonie und zu Hause bleiben- Schutz vulnerable Personen

Sehr geehrte Damen und Herren

Das Bundesamt für Gesundheit wird heute Nachmittag eine neue Version «Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten ab 19. März 2020» mit den dazugehörigen Empfehlungen und angepassten Webtexten auf die Homepage aufschalten. Als Vorinformation lege ich Ihnen die neue Version bereits bei.

Das BAG hat eine Präzisierung in Bezug auf die Patientinnen und Patienten, welche ab sofort zum Schutz vor einer Ansteckung und deren Folgen nicht mehr zur Arbeit, sondern zuhause bleiben sollen, herausgegeben. Die Empfehlung lehnt sich eng an die Verordnung an und präzisiert, wann ein Zuhause bleiben aufgrund von Hypertonie empfohlen wird.

«Ab sofort sollen alle Personen der in der Covid-19-Verordnung 2 vom 16. März 2020 bezeichneten Risikogruppen, d.h. «Besonders gefährdete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer» nicht mehr zur Arbeit gehen, sondern zuhause bleiben.

Dies betrifft: Ältere Menschen ab 65 Jahren und Personen mit Vorerkrankungen, insbesondere die folgende Erkrankungen aufweisen: Behandelte/therapiebedürftige Hypertonie, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs.

Die erwähnten Erkrankungen sind gemäss Verordnung auch als solche anzusehen, wenn sie «gut eingestellt», «in Remission» usw. sind. Ausnahme hiervon ist das Kriterium bei Hypertonie: zu Personen mit einem erhöhten Risiko zählen lediglich Menschen mit einer behandelten / therapiebedürftigen Hypertonie.

Dabei zu berücksichtigen ist auch Art. 10c
Pflicht der Arbeitgeber:
1 Besonders gefährdete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erledigen ihre arbeits-vertraglichen Pflichten von zu Hause aus. Ist dies nicht möglich, so werden sie vom Arbeitgeber unter Lohnfortzahlung beurlaubt.
2 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer machen ihre besondere Gefährdung durch eine persönliche Erklärung geltend. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen.»

Es ist wichtig, dass ältere und vulnerable Personen zu Hause bleiben, damit sie sich nicht anstecken.

Ihnen als Hausärztin / Hausarzt kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. Sie haben einen besonderen Draht zu ihren Patientinnen und Patienten und können diesen Sachverhalt in der Sprechstunde, per Mail, Telefon ect. klar mitteilen.

Vielen Dank für Ihre unermüdliche Arbeit zum Wohl der Patientinnen und Patienten.

Alles Gute und bleiben Sie gesund.

Beilage: COVID-19 Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten ab 19 März 2020.pdf


Freundliche Grüsse

Dr. med. Monika Hänggi
Kantonsärztin
Leiterin Medizinische Dienste

 

Kanton Basel-Landschaft
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion
Amt für Gesundheit
Bahnhofstrasse 5
4410 Liestal

T 061 552 59 24
kantonsarztbl.ch
www.bl.ch
Kanton Basel-Landschaft auf Facebook
twitter.com/Kanton_BL
www.youtube.com/kantonbl

 

 

 

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Abgabebeschränkung für ausgewählte Arzneimittel VO BR - Stopp persönliche Rückgabe von Betäubungsmitteln

Sehr geehrte Damen und Herren

Auf Wunsch der Kantonsapothekerin lasse ich Ihnen gerne folgende Informationen zukommen:

Der Bundesrat hat gestern eine Verordnung in Kraft gesetzt, um die Abgabe bestimmter Arzneimittel an der Verkaufsfront zu beschränken (Vgl. Link und Anhang). Ziel ist es, die Versorgung mit lebenswichtigen Arzneimitteln auch längerfristig aufrecht zu erhalten, weshalb verhindert werden muss, dass von den Kunden unnötig grosse Reserven gebildet werden.

Betroffen sind rezeptpflichtige Arzneimittel der Listen A und B sowie bestimmte Arzneimittel der Liste D, namentlich fiebersenkende und schmerzstillende Produkte und Hustenmittel.

Die Abgabestellen sind verpflichtet, pro Einkauf nur eine Packung des betroffenen Arzneimittels abzugeben. Chronisch kranken Patientinnen und Patienten mit Dauerrezept dürfen, wenn eine Packung weniger als zwei Monate abdeckt, mehrere Packungen abgegeben werden. Die Gesamtmenge sollte aber die benötigte Menge für zwei Monate nicht übersteigen.

Die Beschränkung gilt auch für selbstdispensierende Ärzte und für den Versandhandel. Die Details entnehmen Sie bitte der beiliegenden Verordnung.

Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL hofft, dass diese Regelung hilft, die Versorgungssituation zu stabilisieren und die Versorgung damit auch längerfristig zu gewährleisten.

Die persönliche Rückgabe von Betäubungsmitteln zur Vernichtung ist ab sofort bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Bitte senden Sie zu entsorgende Betäubungsmittel inkl. Lieferschein gut verpackt per Einschreiben wie bisher an folgende Adresse:

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion
Amt für Gesundheit
Abteilung Heilmittel
Bahnhofstrasse 5
4410 Liestal

Weitere Details zum Vorgehen finden Sie wie bisher unter www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/volkswirtschafts-und-gesundheitsdirektion/amt-fur-gesundheit/heilmittel/entsorgung-betaubungsmittel

Hinweis: Für Betäubungsmittel, die zur Entsorgung bestimmt sind, gelten die gleichen Lagervorschriften wie für verkehrsfähige Betäubungsmittel. Die Lagerung muss so erfolgen, dass Diebstahl und Abzweigungen ausgeschlossen sind (vgl. dazu § 8 der kantonalen Arzneimittelverordnung; SGS 913.11).

Beilage: VO Abgabebeschränkung Arzneimittel.pdf

Vielen Dank für die Kenntnisnahme und Umsetzung

Freundliche Grüsse

Dr. med. Monika Hänggi
Kantonsärztin

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Mobile Einheit Anwendung der Verdachts-und Meldekriterien zweiter Aufruf

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Mobile Einheit wird sehr gut gebucht. Die Nachfrage übersteigt immer noch das Angebot. Leider befinden sich unter den Anmeldungen solche, die nicht den Verdachts- und Meldekriterien entsprechen.

Ebenso sind die Mobilen Einheiten nur für diejenigen Patientinnen und Patienten vorbehalten, die immobil sind:

-Anfahrtsweg klinisch oder logistisch nicht zumutbar (Bsp. Pflegeheim ect.)

-Körperliche Behinderung

-Angewiesen auf ÖV

Ich möchte Sie mit diesem Mail erneut auffordern, sich an die Verdachts- und Meldekriterien (beiliegend) zu halten und zusätzlich die Kriterien der Immobilität (siehe oben) bei der Evaluation und Anmeldung zu beachten.

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Unterstützung.

Beilage: 200310_Verdachts- und Meldekriterien_COVID_d.pdf

Freundliche Grüsse

Dr. med. Monika Hänggi

Kantonsärztin

Leiterin Medizinische Dienste

 

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Regierungsrat beschliesst weitergehende Massnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.


Der Regierungsrat nimmt mit grosser Besorgnis zur Kenntnis, dass sich das Coronavirus exponentiell und viel rascher als erwartet verbreitet. Dies trifft auf die Region Basel in besonderem Masse zu. Um die Ausbreitung des Coronavirus im Kanton Basel-Landschaft einzudämmen und um die Bevölkerung und die Gesundheitsversorgung zu schützen, beschliesst der Regierungsrat die Ausrufung einer Notlage im Sinne von § 3 des Gesetzes über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz im Kanton Basel-Landschaft.

- Medienmitteilung RR BL 15.03.20
- Medienkonferenz RR 15.03.20

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Mobile Einheit Anwendung der Verdachts- und Meldekriterien Covid-19, 12.03.20

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Mobile Einheit wird sehr gut gebucht. Die Nachfrage übersteigt mittlerweile das Angebot. Bitte melden Sie deshalb nur Patienten an, die den Verdachts-und Meldekriterien entsprechen. Ich habe Ihnen zur Beurteilung die aktuellste Version beigelegt.

Die Funktionalität des Webformulars wurde überprüft und für fehlerfrei befunden. Sollten Sie jedoch Schwierigkeiten mit dem Ausfüllen haben, dann können Sie den Patienten gerne via Hotline Nummer 058 387 77 15 anmelden.

Auch die Funktionalität der Hotline wurde überprüft und für fehlerfrei befunden. Es gibt jedoch zurzeit viele Anrufe, sodass Sie sich am Telefon etwas gedulden müssen.

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Unterstützung.

Beilagen:
- 200310_Verdachts- und Meldekriterien_COVID_d.pdf

Freundliche Grüsse

Dr. med. Monika Hängg
Kantonsärztin

Kantonsärztlicher Dienst
Kanton Basel-Landschaft
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion
Amt für Gesundheit

Bahnhofstrasse 5
4410 Liestal

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Mobiler Einsatzdienst Corona im Kanton Basel-Landschaft, 11.03.20

Sehr geehrte Damen und Herren

Per 11. März 2020 steht ein mobiles Test-Team («Mobiler Einsatzdienst») im Einsatz, das bei Baselbieter Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf den Coronavirus SARS-CoV-2 Abstriche in deren häuslicher Umgebung machen kann.

Beiliegend lege ich Ihnen einen Info-Brief und weitere Dokumente bei.

Bitte beachten Sie bei der Anmeldung der Patientinnen und Patienten die aktuellen Fallkriterien und insbesondere die Beprobungskriterien des Bundesamtes für Gesundheit. Vorrangig werden nur noch symptomatische Patienten und besonders gefährdete Personen sowie Gesundheitspersonal beprobt.

Unter der Nummer 058 387 77 15 kann sich die Verdachtsperson auch selber über die Medgate-Bevölkerungshotline anmelden. Eine Medgate-Ärztin resp. –Arzt beurteilt dann die Indikation und löst die mobile Einheit aus. Diese Option ist unter anderem für Menschen sinnvoll, die keine Hausärztin / keinen Hausarzt haben.

Ich möchte Ihnen bei dieser Gelegenheit für Ihre wertvolle, engagierte und unermüdliche Arbeit zum Wohl der Patientinnen und Patienten herzlich danken. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Gesundheit.

Freundliche Grüsse

Dr. med. Monika Hänggi, Kantonsärztin

Beilagen:
- Abstriche_Info Hausärzte_SNZ_MNZ_32.pdf
- Merkblatt_symptomatische-person_selbst-isolation.pdf
- 2020-03-09 Handlungsrichtlinie für Patienten_31.pdf
- Information Bewohnerinnen und Bewohner 11.03.2020.pdf

 

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Infos an die niedergelassenen Aerzte betreffend BAG-Strategiewechsel, 09.03.20

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Angeschriebene

Im Anhang senden wir Ihnen Informationen zum BAG-Strategiewechsel per 09.03.2020 inklusive den entsprechenden, angepassten BAG-Dokumente.

Weitere Infos finden Sie auf der BAG-Homepage https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/information-fuer-die-aerzteschaft.html

Wir bitten Sie diese Informationen zu berücksichtigen.
Die Informationen sind ausschliesslich für Ärztinnen und Ärzte gedacht.

Beilagen:
- 09032020 Informationsschreiben an die niedergelassenen Aerzte, BAG-Strategiewechsel 09032020.pdf
- 200305_UPDATE_Vorsorgemassnahmen_COVID-19_Spital_V2.2.pdf

- 200306_management_of_HCW_with_COVID-19_unprotected_contact_V2.pdf
- COVID-19_Empfehlungen_zum_Umgang_mit_erkrankten_Personen_und_Kontakten_ab_9-Maerz-2020.pdf
- covid-19_merkblatt_infiziert_isoliert.pdf
- covid-19_merkblatt_selbst-quarantaene.pdf
- Empfehlungen_zur_Anwendung_von_Schutzmasken.pdf
- Informationen_und_Empfehlungen_fuer_die_Pflegeheime.pdf
- Meldekriterien_COVID_d 09032020.pdf
- Merkblatt_symptomatische-person_selbst-isolation.pdf
- ncov2019_d Klinische Meldung.pdf

Freundliche Grüsse

Sandra Köhli Weber, MD MPH
Stv. Kantonsärztin
Arbeitstage Mo, Di und Do

Kanton Basel-Landschaft
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion
Amt für Gesundheit
Bahnhofstrasse 5
4410 Liestal

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Fürsorgerische Unterbringung und Entbindung von der Schweigepflicht

Die fürsorgerische Unterbringung erfolgt im Kanton Baselland grundsätzlich durch die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde KESB. Grundlage und oft auch Auslöser dafür ist eine ärztliche Beurteilung. In diesem Zusammenhang sind Ärztinnen und Ärzte gegenüber der KESB ohne die Notwendigkeit einer weiteren Bestätigung von der Schweigepflicht entbunden, wenn sie von einer unmittelbaren Fremd- oder Selbstgefährdung ausgehen. In einem solchen Fall muss auch nachträglich keine Entbindung mehr eingeholt werden.

 

Bei einer Gefährdungssituation, die nicht als unmittelbar beurteilt wird, ist vor der Meldung an die KESB beim Rechtsdienst des Amts für Gesundheit schriftlich eine Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht einzuholen. Wird eine Ärztin oder ein Arzt von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit einem Verbrechen oder einer Gefährdungssituation gegen Leib und Leben zugezogen, so sind sie diesen gegenüber automatisch von der Schweigepflicht entbunden.

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