Für Patienten

Wichtige Informationen für Patienten.

Für Ärzte

Die Ärztegesellschaft Baselland stellt sich vor.

Für MPA

Der Beruf medizinische/r Praxisassistent/in (MPA).

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Ärztegesellschaft Baselland.

Die Ärztegesellschaft Baselland (AeG BL) ist der Berufsverband der im Kanton Basel-Landschaft tätigen Ärztinnen und Ärzte. Unsere knapp tausend Mitglieder sind als Ärztinnen und Ärzte in einer Praxis oder in einem Spitalbetrieb tätig.

Die Ärztegesellschaft setzt sich für die Interessen der Ärztinnen und Ärzte im Kanton Basel-Landschaft ein.

Positionspapier zur Zukunft des Kantonsspitals Baselland (KSBL)

Synapse

Leitartikel Ausgabe 4 –  August 2026

Liebe Leserinnen und Leser

Gratulation!

Gratulation zu Ihrer täglichen Aktivität! Gemäss Statistik sind rund 80% der Schweizer Erwachsenen täglich in Bewegung, d. h. die Chance ist gross, dass genau Sie bereits alles richtig machen. Noch besser, wenn Sie sogar schon zu den 50% sportlich aktiven Schweizerinnen und Schweizern gehören.

Bewegung und Sport sind allseits präsent – gerade jetzt, wo die Auftritte unserer Schweizer Nati an der Eishockey- und Fussball-WM für Euphorie und tolle Momente gesorgt haben und bei vielen noch positiv nachklingen. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Schweiz im internationalen Vergleich zu den sportlichsten Ländern gehört, sicher begünstigt durch unsere, von der Natur gegebene, prächtige Sportarena, die sich für den sog. «helvetischen Mehrkampf» wunderbar eignet. Aber auch die Kultur der Sportvereine und eine vielerorts bereits solide Sportinfrastruktur tragen dazu bei. Erfreulich ist, dass unser Land in den vergangenen zwanzig Jahren einen kontinuierlichen Anstieg der Sportaktivitäten der Bevölkerung verzeichnen kann, der sich in jüngster Zeit sogar noch verstärkt hat. Die Botschaft, dass Bewegung, insbesondere in mittlerer Intensität, nachgewiesenermassen gesundheitswirksam ist und vor vielen Krankheiten schützt, scheint generell in der Bevölkerung angekommen zu sein. Es zeichnet sich aber auch ab, dass unsere Gesellschaft Sport zunehmend als Mittel zur Selbstinszenierung nutzt und, durch Gadgets am Körper dauerkontrolliert und permanent zur Selbstoptimierung aufgefordert, unter Druck steht. Dabei kann Bewegung auch unauffällig beginnen, integriert am Arbeitsplatz (häufiges Aufstehen statt langes Sitzen) und zu Hause (z. B. Gartenarbeit) und strukturiert und bewusst im Sinne von «Sport treiben» fortgesetzt werden. Je polysportiver, desto besser.

Trotz der positiven Ausgangslage verzeichnen wir jährlich über 1600 Todesfälle in der Schweiz, die auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind. Sie sind nicht nur als Einzelschicksal relevant, sondern mit einer Belastung von 2,4 Mrd CHF auch volkswirtschaftlich von Bedeutung. Rund 2,2 Mio. Menschen in der Schweiz leiden unter chronischen Krankheiten, auf diese Gruppe entfällt ein grosser Teil der Gesundheitskosten der Schweiz. Wir sind noch lange nicht am Ziel unserer Aufklärungs- und Motivationsarbeit! Die zentrale Botschaft der aktuellen Bewegungsempfehlungen des BASPO für die erwachsene Bevölkerung der Schweiz lautet «Jede Bewegung zählt»! Schon mit mind. 150 Minuten Bewegung pro Woche in mittlerer Intensität (verteilt), kombiniert mit zweimal Krafttraining/Woche und Vermeidung von langem Sitzen haben Sie diese (minimalen) Bewegungsempfehlungen erreicht.

Es gibt viele Aktionen und Ebenen, auf denen sich engagierte Menschen für eine bewegte Schweiz einsetzen. So die Allianz Bewegung, Sport und Gesundheit mit der «Agenda für ein Bewegungsland Schweiz» auf nationaler politischer Ebene, welche mit diversen Forderungen Bereiche wie z. B. «Breitensport für alle» oder «für ein bewegungsfreundliches Umfeld» adressiert. Regional sind Konzepte für Bewegungsförderung entstanden, «Gsünder Basel» bietet konkret und niederschwellig Angebote unter dem Motto «Jede Bewegung zählt – und jede Begegnung auch».

Auf der anderen Seite der Bewegungspalette steht in einer zunehmend älteren und körperlich aktiven Gesellschaft das Netzwerk «First Responder » beider Basel, ein Lebensrettungs-Modell nach Tessiner Vorbild. Eine enge Vernetzung von Ersthelfern (First Respondern), Notrufzentralen und Defibrillatoren hilft, die Überlebenschancen nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand deutlich zu verbessern. Jeder kann First Responder werden – auch Sie!

Ruhen Sie sich jetzt also nicht aus – bleiben Sie so aktiv, wie Sie schon sind, werden Sie noch aktiver oder werden Sie erstmalig aktiv: Es ist nie zu spät! Und nehmen Sie mit diesem Heft noch einen sportlichen Tipp vom Profi mit, «nicht als Kritik, sondern als Anregung».

Dr. med. Christiane Leupold-Gross,
Mitglied Redaktion Synapse

Kampagne

Ärzte und Patienten – miteinander, füreinander

Das Parlament plant Gesetzesvorlagen, welche die Versorgung von Patientinnen und Patienten gefährden. Dagegen wehren sich zahlreiche kantonale Ärztegesellschaften mit einer politischen Kampagne – auch die Ärztegesellschaft Baselland.

Mitglied bei der
Ärztegesellschaft Baselland werden

Wenn Sie gedenken, im Kanton Baselland berufstätig zu werden, sei es in eigener Praxis oder in einem Anstellungsverhältnis, können Sie bei uns Mitglied werden. Wir verstehen uns als Interessevertretung der Ärztinnen und Ärzte in unserem Kanton.